Ein Zuhause in der Ferne

Wie der Catalònia Hoquei Club internationalen Spielerinnen hilft, sich zu integrieren

· BLOG · Olivia Dolan
Ein Zuhause in der Ferne

Der Catalònia Hoquei Club besteht nicht nur aus lokalen Spielerinnen und Spielern aus Barcelona, sondern auch aus einem vielfältigen Team internationaler Athletinnen. Einige von ihnen stehen vor der Herausforderung, in ein neues Land zu ziehen. Die Anpassung an kulturelle Unterschiede und der Umgang mit Einsamkeit sind häufige Hürden in dieser Übergangszeit.

Laut dem Nationalen Gesundheitsinstitut kann der durch Migration verursachte Stress das Risiko für psychische Probleme erhöhen. Für zwei Spielerinnen des CHC, Josefa Sanz und Fatima Abdul Mesih, war der Beitritt zum Team jedoch eine Lösung: ein Gefühl der Zugehörigkeit und ein „Zuhause in der Ferne“.

Josefa wuchs in Chile auf – 13 Flugstunden von Barcelona entfernt – und sagt, dass das Schwierigste für sie die Sehnsucht nach ihrer Familie, ihrem Verein, ihren Freunden, ihrer Kultur und ihren Gewohnheiten war.

„Das war für mich das Härteste: die Entfernung zu den Menschen, die man liebt. Aber hier beim Catalònia hat man mir sehr geholfen, mich einzuleben. Ich fühlte mich vom ersten Moment an einbezogen, und dafür bin ich sehr dankbar“, erklärt Josefa.

Auch für Fatima, die aus Argentinien kam, war die Entfernung eine Herausforderung. Noch schwieriger empfand sie jedoch die Anpassung an die sprachlichen und kulturellen Unterschiede.

„Ohne Zweifel waren die größten Herausforderungen beim Umzug in ein anderes Land die Sprache, die unterschiedlichen Zeitgewohnheiten und die Größe der Stadt – ich komme aus einer sehr kleinen Stadt“, sagt Fatima.

Der Beitritt zum CHC half ihr, diese Veränderungen zu meistern. Neben der Unterstützung durch das Team fand sie praktische Hilfe für Themen wie Jobsuche, Wohnungsangebote oder Tipps zu sehenswerten Orten in Barcelona.

Josefa wuchs in Chile auf – 13 Flugstunden von Barcelona entfernt – und sagt, dass das Schwierigste für sie die Sehnsucht nach ihrer Familie, ihrem Verein, ihren Freunden, ihrer Kultur und ihren Gewohnheiten war.

Mit einem besseren Verständnis für die Unterschiede zwischen beiden Ländern und der Unterstützung des Teams fühlte sich Fatima immer sicherer in ihrer neuen Umgebung.

„Das Team hat mir geholfen, mich sozial besser integriert zu fühlen. Teil einer menschlichen Gemeinschaft zu sein, hat meine Einstellung verändert – ich war nicht mehr so schüchtern oder ängstlich im Alltag“, erzählt Fatima.

Neben der emotionalen Unterstützung bietet die kulturelle Vielfalt des Teams Spielerinnen wie Josefa und Fatima die Möglichkeit, sich mit anderen zu verbinden, die ähnliche Erfahrungen machen. Josefa ist überzeugt, dass das Zusammensein mit Teammitgliedern aus aller Welt Trost spendet und das Verständnis für andere Kulturen fördert.

Beide würden diese Erfahrung anderen Sportlerinnen empfehlen, die einen Umzug erwägen oder sich bereits in einer ähnlichen Anpassungsphase befinden.

Mit einem besseren Verständnis für die Unterschiede zwischen beiden Ländern und der Unterstützung des Teams fühlte sich Fatima immer sicherer in ihrer neuen Umgebung.

„Ehrlich gesagt werden sie es nicht bereuen, denn wie ich schon sagte: Es ist ein sehr familiärer Verein, der einen in der Eingewöhnung stark unterstützt“, sagt Josefa.

Und obwohl viele vielleicht Angst oder Unsicherheit verspüren, wenn sie ihre Komfortzone verlassen, ist Fatima überzeugt: „Wenn man offen ist, Neues zu lernen und zu erleben, kann nichts schiefgehen.“

Der CHC ist viel mehr als nur ein Team – er ist eine Familie. Und wenn man weit weg von der eigenen ist, kann dieses Gefühl von Zugehörigkeit der größte Trost sein.

„Und vor allem möchte ich betonen, dass ich im Team Freundinnen gefunden habe“, sagt Fatima. „Und das ist auch für die mentale Gesundheit sehr wichtig, denn sie sind ebenfalls zu meiner Familie geworden.“

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